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Kerstin E. Stolz wurde am 17.1.1983 in Salzburg, Österreich geboren und entdeckte schon sehr Früh ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Bereits im frühen Kindesalter begeisterte sie Gleichaltrige, indem sie so tat, als könnte sie lesen, und las ihnen ein Buch vor. Nur blöd, dass sie es verkehrt herum hielt.
Von da an konnte es aber nur noch Berg auf gehen. Als sie dem Lesen und Schreiben endlich mächtig war, verschlang sie ein Buch nach dem anderen und schrieb auch selbst schon kleine Geschichten. Kerstin sagt selbst, dass ihr ihre Fantasie im Deutschunterricht immer aus der Patsche geholfen hat.
Mit fünfzehn begann sie langsam daran zu denken einen richtigen Roman zu schreiben. Da sie damals aber noch nicht im Besitz eines PC's war, ja solche Zeiten gab es auch mal, und ihre Schreibmaschine auch nicht mehr allzu tippbereit war, zögerte sich das Ganze noch um ein Jahr raus. Ende 1999 war es dann aber so weit. Sie begann ihren ersten Roman mit dem Titel "Taylor 5" zu schreiben. Ein Kinder-, Jugendbuch.
"Mein Schreibrhythmus war zwar recht chaotisch, aber es machte mir sehr viel Spaß und artete auch bald zu einer regelrechten Sucht aus. Jeden Freitag setzte ich mich nach der Schule zum PC und tippte ein ganzes Kapitel. Nach gut vier Monaten war ich fertig und mächtig stolz auf mich. Natürlich hatte ich damals noch keine Ahnung, wie man einen Verlag an die Angel bekommt. Kurzerhand half mir meine Mutter ein paar Adressen ausfindig zu machen und wir schickten das Manuskript an eine Verlagsagentur. Diese meldete sich auch tatsächlich drei Monate später bei mir, wollte das Manuskript haben und sich mit Verlage treffen. Nur leider kam es nie dazu, da sie von mir ca. 3000,-- Schilling wollten und ich das als Schülerin nicht aufbringen konnte! Damals war ich natürlich enttäuscht, aber heutzutage denk ich mir, dass es wohl doch etwas Gutes hatte, dass es damals klappte. Mit siebzehn ist man geistig sicherlich noch nicht so bereit, wie mit 26!"
Kerstin hat das Manuskript natürlich noch und wird es, nach reichlicher Überarbeitung, irgendwann veröffentlichen.
Nach ihrem ersten geschriebenen Buch, schrieb Kerstin erstmal hauptsächlich Kurzgeschichten und reichte die Kurzgeschichte "Jack Parry", die ja inzwischen ein Roman geworden ist, beim Kinderliteraturwettbewerb ein. Sie kam unter die letzten 8! Ein Jahr später reichte sie eine weitere Kurzgeschichte mit dem Titel "Angel" ein und wurde Zweite! War schon ein kleiner Erfolg, aber leider ging Kerstin mit leeren Händen nach Hause. Alleinig das Wissen, das sie Schrifitstellerisch begabt ist, konnte ihr niemand nehmen.

"2003 begann ich die Kurzgeschichte "Jack Parry" als Roman auszuarbeiten. In den nächsten Jahren quälte ich mich mit heftigen Zweifeln und Schreibflauten und so dauerte es bis Ende 2008, bis ich den Roman endlich vollendete! hr könnt euch meine Erleichterung sicherlich denken! Klar liebe ich dieses Buch und ich bin mächtig stolz darauf, aber ich bin auch erleichtert, dass es endlich einen Abschluss gefunden hat!"
Nach "Jack Parry" wollte Kerstin etwas neues ausprobieren und versuchte sich im Schreiben von Drehbüchern. Diese Versuche haben bereits Früchte getragen. Das Kurzdrehbuch "The Curse of an almost naked man" und das Spielfilmdrehbuch "All you can eat" zeigen, dass man sich nicht nur auf ein schreiberisches Handwerk beschränken muss.
"Ich arbeite momentan an den Drehbüchern und schicke sie zu verschiedenen Screenplaycontests in Hollywood. Wenn ich schon wo hin will, dann hoch hinaus! Ich werde von vielen belächelt, so in der Art, lasst ihr ihre Träume, aber es ist noch niemand groß raus gekommen, ohne vorher einen großen Traum gehabt zu haben! Stephen King, James Cameron, Quentin Tarantino .... sie alle haben klein angefangen und jetzt werden sie von der Welt als die Größten angesehen! Ich möchte mich jetzt mit den dreien nicht vergleichen, sondern nur sagen, dass man alles im Leben erreichen kann! Okay, eins kann ich vielleicht nicht werden: Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika, aber sonst so gut wie Alles!!!"
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